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Was für Ukulelen gibt es? – Ein Überblick

Die Ukulele erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, und das nicht nur bei Anfängern, sondern auch bei professionellen Musikern. Doch Ukulele ist nicht gleich Ukulele! Es gibt verschiedene Arten, die sich in Größe, Klang und Einsatzgebiet unterscheiden. In diesem Blogbeitrag erfährst du, welche Ukulelen es gibt und welche für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist.

1. Sopran-Ukulele

Die Sopran-Ukulele ist die bekannteste und meistgespielte Ukulele. Sie ist klein, handlich und ideal für Anfänger geeignet. Mit einer Länge von etwa 53 cm und einem hellen, fröhlichen Klang ist sie besonders beliebt. Ihre kleine Grösse macht sie leicht transportierbar, jedoch hat sie eine begrenzte Anzahl an Bünden, was den Tonumfang etwas einschränkt.

Vorteile der Sopran-Ukulele:

  • Leicht zu spielen
  • Perfekt für Anfänger
  • Klassischer, heller Klang

2. Konzert-Ukulele

Die Konzert-Ukulele ist etwas grösser als die Sopran-Ukulele und misst etwa 58 cm. Sie bietet einen volleren Klang und mehr Platz auf dem Griffbrett, was besonders für Spieler mit grösseren Händen von Vorteil ist. Auch hier bleibt der typische, fröhliche Ukulelen-Sound erhalten, allerdings etwas kräftiger.

Vorteile der Konzert-Ukulele:

  • Mehr Bünde als die Sopran-Ukulele
  • Kräftigerer Klang
  • Geeignet für Spieler mit grösseren Händen

3. Tenor-Ukulele

Die Tenor-Ukulele ist eine beliebte Wahl für fortgeschrittene Spieler. Mit etwa 66 cm ist sie deutlich grösser und bietet einen volleren, wärmeren Klang. Besonders Musiker, die auch auf der Gitarre spielen, schätzen die Tenor-Ukulele, da sie mehr Platz auf dem Griffbrett und einen kräftigeren Klang hat. Sie eignet sich auch gut für Fingerstyle-Techniken.

Vorteile der Tenor-Ukulele:

  • Vollerer Klang
  • Mehr Platz für die Finger
  • Ideal für fortgeschrittene Spieler und Fingerstyle

4. Bariton-Ukulele

Die Bariton-Ukulele ist die grösste der Ukulelen-Familie und hat mit etwa 76 cm eine ähnliche Grösse wie eine kleine Gitarre. Der Klang ist deutlich tiefer und wärmer als bei den anderen Modellen, da die Bariton-Ukulele auch in einer anderen Stimmung (D-G-H-E, wie die unteren vier Saiten einer Gitarre) gespielt wird. Sie ist ideal für Spieler, die einen tieferen Klang bevorzugen oder von der Gitarre zur Ukulele wechseln möchten.

Vorteile der Bariton-Ukulele:

  • Tieferer, warmer Klang
  • Ähnlich zur Gitarre gestimmt
  • Ideal für Gitarrenspieler

5. Bass-Ukulele

Eine weitere, eher ungewöhnliche Variante ist die Bass-Ukulele. Sie ist klein, erzeugt aber dank ihrer speziellen Saiten und der Bauweise einen tiefen, bassigen Klang, der dem eines Kontrabasses ähnelt. Bass-Ukulelen werden oft in Bands eingesetzt, um eine harmonische Basslinie zu spielen.

Vorteile der Bass-Ukulele:

  • Tiefer Bassklang
  • Ideal für Bandspieler
  • Kompakter als ein Kontrabass

Fazit: Welche Ukulele ist die richtige für dich?

Die Wahl der richtigen Ukulele hängt stark von deinem Können, deinen Vorlieben und deinem Einsatzgebiet ab. Anfänger greifen häufig zur Sopran-Ukulele oder Konzert-Ukulele, während fortgeschrittene Spieler oft zur Tenor- oder Bariton-Ukulele wechseln. Wer sich in einer Band oder als Solist auf den Bass konzentrieren möchte, wird mit einer Bass-Ukulele glücklich.

Egal, für welche Art du dich entscheidest: Die Ukulele ist ein vielseitiges und spassiges Instrument, das sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Musiker eine großartige Ergänzung ist.